Anmerkungen und Erkenntnisse aus dem Kulturdialog «Musik» vom 20. Mai 2019

Grundsätzlich: Die selektive Produktionsförderung scheint gut anzukommen.

  • Eine Frauenquote bringt aktuell nichts, weil sich schlicht viel zu wenig Frauen für die selektive Produktionsförderung angemeldet haben. Der Kanton Luzern setzt nach eigenen Angaben auf die Zusammenarbeit mit dem Verein Helvetiarockt (welcher übrigens in Luzern gegründet wurde), dessen Unterstützung OML nur unterstreichen kann.

  • Ein Appell an Stadt & Kanton sind der Wunsch nach Strukturförderung und ein neues Modell für die Nachwuchsförderung. Wir bleiben dran, erste Gespräche sind bereits vereinbart.

  • Während es aus den Bereichen Indie, Neue Musik und Jazz diverse Bewerbungen für die Selektive Produktionsförderung gab, bliebs im Hip-Hop-Lager ruhig. Warum? Produktionsweisen, Veröffentlichungszyklen und andere Einnahmequellen sind Begründungen.

  • Als neues Mitglied der Kulturförderungskommission folgt auf Isa Wiss der Bündner Kontrabassist Luca Sisera, wohnhaft in Kriens und unter anderem Gewinner der Selektiven Produktionsförderung sowie der Prioritären Jazzförderung der Pro Helvetia.